Eine Welt voll von Gefühl, Chaos, Herz & Verstand

Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better (Samuel Beckett)
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Dienstag, 16. Oktober 2012

Ein Philosophie-Professor stand vor seinem Kurs und hatte ein kleines Experiment vor sich aufgebaut: Ein sehr großes Marmeladenglas und drei geschlossene Kisten. Als der Unterricht begann, öffnete er die erste Kiste und holte daraus Golfbälle hervor, die er in das Marmeladenglas füllte. Er fragte die Studenten, ob das Glas voll sei. Sie bejahten es.

Als nächstes öffnete der Professor die zweite Kiste. Sie enthielt M&Ms. Diese schüttete er zu den Golfbällen in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die M&Ms rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.

Daraufhin öffnete der Professor die dritte Kiste. Sie enthielt Sand. Diesen schüttete er ebenfalls in den Topf zu dem Golfball-M&M-Gemisch. Logischerweise füllte der Sand die verbliebenen Zwischenräume aus. Er fragte nun ein drittes Mal, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig "ja".

Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor, öffnete diese und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.

"Nun", sagte der Professor, als das Lachen nachließ, "ich möchte, dass Sie dieses Marmeladenglas als Ihr Leben ansehen.

Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllen würden."

Er fuhr fort: "Die M&Ms symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles Andere, die Kleinigkeiten."

"Falls Sie den Sand zuerst in das Glas geben", schloss der Professor, "hat es weder Platz für die M&Ms noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."

Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll.

Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen. Das zeigt Ihnen, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es ist immer noch Platz für ein oder zwei Bier.

Samstag, 21. Juli 2012

A NYC Taxi driver wrote:

I arrived at the address and honked the horn. After waiting a few minutes I honked again. Since this was going to be my last ride of my shift I thought about just driving away, but instead I put the car in park and walked up to the door and knocked.. 'Just a minute', answered a frail, elderly voice. I could hear something being dragged across the floor.

After a long pause, the door opened. A small woman in her 90's stood before me. She was wearing a print dress and a pillbox hat with a veil pinned on it, like somebody out of a 1940's movie.

By her side was a small nylon suitcase. The apartment looked as if no one had lived in it for years. All the furniture was covered with sheets.
There were no clocks on the walls, no knickknacks or utensils on the counters. In the corner was a cardboard box filled with photos and glassware.

'Would you carry my bag out to the car?' she said. I took the suitcase to the cab, then returned to assist the woman.
She took my arm and we walked slowly toward the curb.
She kept thanking me for my kindness. 'It's nothing', I told her.. 'I just try to treat my passengers the way I would want my mother to be treated.'
'Oh, you're such a good boy, she said. When we got in the cab, she gave me an address and then asked, 'Could you drive through downtown?'
'It's not the shortest way,' I answered quickly..
'Oh, I don't mind,' she said. 'I'm in no hurry. I'm on my way to a hospice.
I looked in the rear-view mirror. Her eyes were glistening. 'I don't have any family left,' she continued in a soft voice..'The doctor says I don't have very long.' I quietly reached over and shut off the meter.

'What route would you like me to take?' I asked.

For the next two hours, we drove through the city. She showed me the building where she had once worked as an elevator operator.
We drove through the neighborhood where she and her husband had lived when they were newlyweds She had me pull up in front of a furniture warehouse that had once been a ballroom where she had gone dancing as a girl.
Sometimes she'd ask me to slow in front of a particular building or corner and would sit staring into the darkness, saying nothing.

As the first hint of sun was creasing the horizon, she suddenly said, 'I'm tired. Let's go now'.
 

We drove in silence to the address she had given me. It was a low building, like a small convalescent home, with a driveway that passed under a portico.

Two orderlies came out to the cab as soon as we pulled up. They were solicitous and intent, watching her every move.
They must have been expecting her.

I opened the trunk and took the small suitcase to the door. The woman was already seated in a wheelchair.

'How much do I owe you?' She asked, reaching into her purse.
'Nothing,' I said
'You have to make a living,' she answered.
'There are other passengers,' I responded.

Almost without thinking, I bent and gave her a hug. She held onto me tightly.

'You gave an old woman a little moment of joy,' she said. 'Thank you.'

I squeezed her hand, and then walked into the dim morning light.. Behind me, a door shut.It was the sound of the closing of a life..
I didn't pick up any more passengers that shift. I drove aimlessly lost in thought. For the rest of that day,I could hardly talk.What if that woman had gotten an angry driver,or one who was impatient to end his shift? What if I had refused to take the run, or had honked once, then driven away?

On a quick review, I don't think that I have done anything more important in my life.
We're conditioned to think that our lives revolve around great moments.
But great moments often catch us unaware-beautifully wrapped in what others may consider a small one."







(photo & story via Homestead Survival)

Sonntag, 6. Mai 2012

Geschafft. PEKiP-Familie sei Dank.

Resultat PEKiP; 3. Fobi-WE:

  • Unsere GL verdienen nen Comedypreis, in Kombi sind die Beiden so großartig
  • Auch wenn ich mit einer nicht so viel anfangen kann und mit einigen nicht so den Kontakt hab (normal) - was eine perfekte Gruppenkombi, was ein Familiengefühl. Da sind so tolle Mädels (Frauen!) bei!!
  • Dieser geschützte Raum, der diese Fobi-WEn für mich bedeutet, unglaublich. Die Umgebung, das so moderne und schick ausgestattete Kloster, das Essen usw.Aber besonders diese Menschen, die einfach so durch und durch pädagogisch und psychologisch versiert sind. Ich war anfangs, die ersten Stunden am Freitag, nahezu verstummt, weil ich wieder das Gefühl hatte, etwas nicht geschafft zu haben, nicht auszureichen und fehlerhaft zu sein. Gut, ich hatte noch keinen Bericht geschrieben, also wirklich etwas falsch gemacht. Wieder. Aber nicht schlecht dadurch. Naja und die Sache mit Maren. Die Suche nach einer neuen PEKiP-Stelle ... Die Info, dass ich die Berichte erst im Juni brauche, war natürlich die größte Beruhigung, aber vorher entspannte mich einfach schon die Art der anderen, sowohl der Kolleginnen, als auch die der GL. Alles gut, alles ok so. Du bist ok so. Großartig. Faszinierend. Ich hab mich sogar in ein Rollenspiel eingefunden und kam mir nur kurz doof vor. Dann floss das Ganze Wunderlich.
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  • Wird ne harte Woche so ohne WE. Aber es hätte ein hartes WE werden können. Wie das Berlin-WE. Wurde es nicht. Und ich wollte schon abbrechen ... Danke Ihr Lieben!!

Mittwoch, 14. März 2012

Warum sind wir so?

Warum sind wir so? Alle vier.
Warum beeindrucken uns Leute, die lauter schreien als andere?
Warum sind wir gegenüber aggressiven Menschen so wehrlos?
Was stimmt nicht mit uns?
Wo hört die gute Erziehung auf, und wo beginnt die Feigheit?

Anna Gavalda
"Ein geschenkter Tag"

Dienstag, 6. März 2012

Kommunikation ist alles!

Große Aufruhr im Wald! Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste.

Alle fragen sich wer denn nun da drauf steht. Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen und geht zum Bären und fragt ihn:

"Sag mal Bär, steh ich auch auf deiner Liste?"
"Ja" sagt der Bär "auch dein Name steht auf der Liste."

Voll Angst dreht sich der Hirsch um und geht. Und wirklich, nach 2 Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden. Die Angst bei den Waldbewohnern steigt immer mehr und die Gerüchteküche um die Frage, wer denn nun auf der Liste stehe, brodelt. Der Keiler ist der erste, dem der Geduldsfaden reißt und der den Bär aufsucht um ihn zu fragen, ob er auch auf der Liste stehen würde.

"Ja" antwortet der Bär "auch du stehst auf der Liste".
Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Und auch ihn fand man nach 2 Tagen tot auf. Nun bricht die Panik bei den Waldbewohnern aus. Nur der Hase traut sich noch, den Bären aufzusuchen.

"Bär, steh ich auch auf der Liste?" "Ja, auch du stehst auf der Liste"
"Kannst du mich da streichen?" "Ja klar, kein Problem" .......

Fazit: KOMMUNIKATION IST ALLES!

Montag, 13. Februar 2012

Wie lange Tiere leben

Wow, da überraschen mich so Einige! Regenwürmer, Schwäne und Gänse, Reiher und Kraniche, Möwen und Tauben (also die Vögel allgemein!!).

Wie lange Tiere leben

Montag, 6. Februar 2012

Tyler Durden, die coole Sau ...

... Word!

Quoting Human Traffic

Die Gegenwart ist Vergangenheit.
Die Fantasie ist Teil der Realität.
Und wir haben die Bremsen gelöst.
Wir denken messerscharf und denken gleichzeitig überhaupt nicht.
Das ist ein gutes Gefühl.
Wir versuchen nicht mehr irgendetwas zu kontrollieren.
Wir vergessen all den Schmerz, die Qualen des Lebens, wollen woanders hin, haben vor nichts mehr Angst.
Unsere Unsicherheit ist in Luft verpufft.
Wir schweben in den Wolken und haben uns weit geöffnet.
Wir sind Raumfahrer, die die Erde umkreisen.
Ja, die Welt sieht von hier oben wunderschön aus.
Wir sind Fanatiker, die nach dem Unerreichbaren streben.
Wir riskieren unseren Geisteszustand für Augenblicke zeitweiliger Erleuchtung.
So viele Ideen, so wenig Erinnerung.
Der letzte Gedanke, schon ermordet von der Erwartung des nächsten.
Wir erstreben eine universelle Ebene der Gemeinsamkeit, auf der wir entspannt sein können.
In Gegenwart von jedem.
Wir sind in Einklang, wir sind Teil der Bewegung.
Eine Bewegung, die zu fliehen versucht.
Wir winken zum Abschied.
Letzten Endes wolln wir alle nur glücklich sein!
(Human Traffic)

Per aspera ad astra

Ein schönes Zitat, auch wenn ich sonst kein Fan vom Lateinischen bin ;o)

Der Wiki-Artikel dazu

Freitag, 3. Februar 2012

Lebenswertes Leben - nur wie?

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
im nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.
Ich würde nicht so perfekt sein wollen,
ich würde mich mehr entspannen.
Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin,
ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.
Ich würde nicht so gesund leben.
Ich würde mehr riskieren,
würde mehr reisen,
Sonnenuntergänge betrachten,
mehr Bergsteigen,
mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten;
freilich hatte ich auch Momente der Freude,
aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,
würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.

Falls du es noch nicht weißt,
aus diesen besteht nämlich das Leben;
nur aus Augenblicken;
vergiß nicht den Jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich von Frühlingsbeginn an
bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen.
Und ich würde mehr mit Kindern spielen,
wenn ich das Leben noch vor mir hätte.

Aber sehen Sie … ich bin 85 Jahre alt
Und weiß, daß ich bald sterben werde.

Jorge Luis Borges

Donnerstag, 2. Februar 2012

Rainer Maria Rilke zum Verlauf des Lebens

Man muß nie verzweifeln, wenn etwas verloren geht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück: es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muß, fällt ab; was zu uns gehört, bleibt bei uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die größer als unsere Einsicht sind und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen. Man muß in sich selber leben und an das ganze Leben denken, an alle seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte, denen gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.



Rainer Maria Rilke